Verfasst von: Kai | 27. Juni 2009

Der lange Weg in die Mongolei

Gestern mittag sind wir gegen 12 Uhr zur Grenze gekommen. Nachdem wir ca. 10 Blaetter ausfuellen musste, wurden wir auf einem Bahnhof abgestellt. Dort konnten wir dann 3 Stunden aussteigen. Peter hat mir erstmal ein Bier ausgegeben, welches wir in der Mittagssonne auf dem Bahnseig getrunken haben. Lecker. Dort haben wir dan auch die anderen Reisenden kennengelernt. Jad aus den USA will morgen mit in mein Hostel kommen, da er noch keins hat.

Nachdem wir alle wieder im Zug waren, kamen dann die Grenzer und haben alles ueberprueft, Reisepaesse eingesammelt, etc. etc. Auf der mongolischen Seite das gleiche. Insgesamt waren wir 9 Stunden an der Grenze. Ich fand das ein wenig zu lang. Obwohl ich die anderen jetzt kannte und einige in ihrem Abteil zusammensassen, hatte ich keine lust mehr und bin frueh ins Bett.

Um 5 Uhr wurden wir dann von der Schaffnerin geweckt. Schnell die Sachen gepackt und dann in Ulan Bator ausgestiegen. Mein erster Eindruck: Es regnet!!! und die Stadt ist sehr hektisch und haesslich. Die Delegation vom Hostel stand schon bereit. Das Hostel ist zwar nicht das schoenste, aber das Personal gibt sich wirklcih sehr viel Muehe. Uns wurde auf dem Weg alles wichtige erklaert und beim Check In eine Karte gegeben. Auf der wurde dann alles Sehenswerte markiert. Die Planung der Tour gestaltet sich etwas schwierig. Morgen werde ich eine zwei bis drei Tages Tour in einen Nationalpark oestlich von Ulan Bator machen. Kim, der Manager des Hostels hofft, das er fuer die andere Tour noch Leute trifft, damit sie billiger wird. Ansonsten kostet mich der Spass 250 USD. Mal sehen.

Mit Jad habe ich dann heute Sightseeing gemacht und nahezu alles wichtige gesehen.Heute morgen hat uns jemand aus Logon angesprochen, der durch die Mongolei getrampt ist. Wir waren zusammen fruehstuecken und er ist dann weiter. War aber trotzdem nett und wir haben einige Zeit geredet.  Jad und ich haben zu einem Aussichtspunk den Bus genommen. An einer Station stank es dann irgendwann etwas verbrannt und  der Beifahrer des Busses ist ausgestiegen und kam mit dem Auspuff (ca. 3m lang) wieder rein. Der wurde dann einfach zwischen den Leuten verstaut. Schon abgefahren die Mongolen. Wir kommen gerade vom Essen und ich hatte “Tsuivan”. Eine mongolische Spezialitaet mit Nudeln und Fleisch. Ausserdem habe ich mir noch “Buzz” bestellt. Auch irgendein Fleischgedoense. Konnte es nicht naeher entziffern.

Heute ist mir dann noch ein richtiger Schreck in die Glieder gefahren. Ich wollte Geld mit meiner Mastercard abholen und habe ueberlegt, wieviel ich brauche. In der Zeit hat der Automat den Vorgang abgebrochen, die Karte raus geschoben und nach kurzer Zeit komplett eingezogen. Gross Trara. Ich habe dann mit einer Bankangestellten die Firma von dem Automaten angerufen und vereinbart, dass ich mir die Karte Montag abhole. Gott sei Dank hatte ich noch meine EC-Karte und konnte trotzdem Geld abheben. Ansonsten haette ich wohl betteln gehen muessen ;-)

Ab morgen bin ich dann erst mal in der Wildnis und werde mich drei Tage nicht melden. Hoffentlich bringt mich das Pferd nicht um…


Antworten

  1. Hey na dann kannste den Mongolen ja deine Reitkünste mal präsentieren … gut das wir das letztes Jahr gelernt haben ;-) hehe

    Viel Spaß weiterhin – und pass auf dich auf!!!
    LG


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